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Leistungen
Untersuchungen & Therapieformen

Akupunktur (Körper, Ohr)

Die Akupunktur (von lat. acus = Nadel, pungere = stechen) ist eine alte Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Mithilfe von in den Körper eingestochenen dünnen Nadeln sollen mit ihr Krankheiten geheilt, Schmerzen gelindert oder das Wohlbefinden gesteigert werden. Die Einstichpunkte liegen bei der Akupunktur über den gesamten Körper verteilt auf sogenannten Meridianen oder Energiebahnen, in denen die körpereigene Energie, das Qi, fließt. Die einzelnen Akupunkturpunkte sind aufgrund alter Erfahrungen festgelegt worden. Obwohl die Sprache und Erklärungsmechanismen der Akupunktur dem westlichen (natur-)wissenschaftlich gebildeten Menschen zunächst fremd und überholt erscheinen, erkennt man in diesem alten Wissen, sofern die Begriffe jeweils modern übersetzt werden, neueste Erkenntnisse und Einsichten der medizinischen Forschung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Indikationsliste mit etwa 100 Beschwerdebildern, die sich für Akupunkturbehandlung eignen, veröffentlicht. Besonders in der Schmerz- und Suchtbehandlung werden die Nadeln auch von westlichen Schulmedizinern eingesetzt. In Verbindung mit der Osteopathie können diese beiden Verfahren gut kombiniert werden um Schmerzen zu mindern und die Beweglichkeit zu verbessern.

Chirotherapie

Chirotherapie ist eine Therapieform mit der man manuell Gelenkblockierungen lösen kann. Bei einer Blockierung ist das Gelenk nicht ausgerenkt, sondern nur in seiner Funktion gestört, d.h. es kann nicht mehr voll in seinem Bewegungsumfang bewegt werden. Dies kann aber längerfristig zu Beschwerden führen, da häufig und besonders in der Wirbelsäule eine reflektorische Schonhaltung entsteht.

CBCT - ConeBeamComputerTomographie

Seit dem 11.08.2022 ist diese neue Art des Röntgen hier möglich. 

Was ist ein CBCT/eine digitale Volumentomographie?

Bei einem CBCT (Cone-Beam-CT) wird mittels kegelförmigem Röntgenstrahl eine dreidimensionale Darstellung der Knochen erzeugt. Ein „kürzer“ und daher häufiger Ausdruck hierfür ist DVT (digitale Volumentomographie).

Hierbei fertigt das Gerät Röntgenaufnahmen von Kopf, Arme und Beine innerhalb von wenigen Sekunden an. Dabei profitieren die Patienten vorallem von der umittelbaren Verfügbarkeit in der Praxis und einer erheblich reduzierten Strahlenbelastung im Vergleich zu einem herkömmlichen CT oder konventionellem Röntgen.

Die Vorteile des DVT gegenüber dem CT und dem „normalen“ zweidimensionalen Projektionsröntgen

Aufnahmen mit dem CT sind die geläufigste Röntgenmethode für dreidimensionale Untersuchungen. Auch das Projektionsröntgen für zweidimensionale Röntgenuntersuchungen zählt zu den üblichen Verfahren. Welche Vorteile die spezialisierten Eigenschaften des DVT in der Diagnostik des Schädel- und Extremitätenbereichs ergeben, finden Sie im Folgenden: 

Alles vor Ort – alles durch einen Arzt

Das DVT kann direkt durch den behandelnden Orthopäden vor Ort angewendet werden. Das führt zu einer schnellen Befundung und anschließender Therapieplanung. Ein weiterer Vorteil ist die ganzheitliche Behandlung des Patienten durch einen Arzt des Vertrauens. Dieser kann ohne Zeitverzögerung Unklarheiten selbst untersuchen. Da alles vor Ort geschieht, kommt der Patient stressfrei durch die Behandlung, die sich sonst über mehrere Tage und Wochen ziehen würde. Durch ein DVT werden Überweisungen sowie lange Wartezeiten und Folgetermine in anderen Praxen direkt vermieden. 

Entspannte Aufnahmesituation

Die digitalen Volumentomographen sind so entwickelt, dass Patienten innerhalb weniger Sekunden räumlich frei und in angenehmer Haltung eine entspannte Diagnostik erfahren. Für den Patienten bedeutet das, dass er für die Anfertigung der Aufnahmen beim zweidimensionalen Röntgen keine anstrengenden Positionen einnehmen muss. Für Kinder und Patienten mit Klaustrophobie (umgangssprachlich auch als „Platzangst“ bekannt) ist diese schnelle Aufnahmemöglichkeit besonders geeignet.

Eindrucksvolle Bildqualität

Die dreidimensionale Schnittbildgebung mit dem DVT bietet eine sehr hohe Bildqualität. Das bedeutet, dass der Arzt selbst kleinste Haarrisse erkennen kann, die in gängigen Verfahren übersehen werden könnten. Die hohe Auflösung kommt auch den Patienten zugute. Durch die klare und beeindruckende 3-D-Bildgebung lässt sich der Befund einfacher mit den Betroffenen besprechen und sorgt für eine bessere Nachvollziehbarkeit. 

Geringe Strahlenbelastung

Um Patienten zu schützen, ist das DVT mit Protokollen ausgestattet, die Aufnahmen mit einer besonders geringen Strahlenbelastung anfertigen. Im Vergleich zu einer herkömmlichen CT hilft das DVT, die Strahlenbelastung um mindestens 50 % zu reduzieren. Damit liegt der Wert im Bereich der unvermeidlichen Strahlenbelastung, der man täglich ausgesetzt ist.

Aufnahme unter Belastung

Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit der Aufnahmen unter normaler bzw. natürlicher Körperbelastung (z.B. im Stehen). Durch diese Aufnahmen können die im Alltag auftretenden Symptome deutlich sicherer und schneller diagnostiziert werden. Aus diesen Bildern lassen sich zusätzlich mehr Informationen herauslesen, als bei den üblichen Aufnahmen.

CBCT DVT

3D - Dreidimensionale Wirbelsäulenmessung

Bei der 3-D-Wirbelsäulenmessung handelt es sich um ein computergesteuertes Direktmessverfahren, das durch Projektion eines Licht- und Schattenrasters (keine Röntgenstrahlung) in Form paralleler Linien Wirbelsäulenfehlstatiken sichtbar macht und eine Quantifizierung zulässt.

Auf dieser Basis kann anhand der Simulation von Längenveränderungen der Beine oder unterschiedliche Einlagen die Reaktion der Wirbelsäule auf die statischen Veränderungen untersucht werden. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich eine Vielzahl von wertvollen diagnostischen Hinweisen mit den entsprechenden therapeutischen Korrekturmöglichkeiten. Das Verfahren ist funktionell und daher der Röntgendiagnostik durch die komplexe Kontrolle der Einstellreaktionen und der dynamischen Analyse der Wirbelsäule überlegen. Die 3-D-Messung wird ohne Röntgenstrahlen durchgeführt.

Kreuzschmerzen, Ischiasbeschwerden, wiederkehrende Wirbelblockierungen, Blockierungen und Funktionsstörungen der Iliosacralgelenke,, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerz, migräneartige Kopfschmerzen), Schwindel, Bissstörungen der Zähne, Kiefergelenkbeschwerden, Interkostalneuralgien. Also auch Beschwerden, bei deren Auftreten man nicht unbedingt direkt an die Wirbelsäule denkt.

Die Beseitigung der Fehlstatik ist ein sehr wichtiger Behandlungsschritt im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes.

Mit der Statikkorrektur und der optimierten Einstellung der Wirbelsäule

  • wird der Entstehung von Verschleiß bedingten Veränderungen vorgebeugt
  • werden Beschwerden beseitigt, die aus der Verkrümmung resultieren
  • negative Interaktionen von Zahn- und Kiefergelenksstörungen verhindert
  • wird die Wirbelsäule-stabilisierende-Muskulatur entlastet
  • wird der Chronifizierung von Wirbelsäulenleiden vorgebeugt.
  • Darstellung der Wirbelsäulenstatik
  • Korrektur von Wirbelsäulenverkrümmungen
  • Verlaufskontrolle von Skoliosen im Kindesalter als Alternative zum Röntgenbild
  • Abklärung von Kiefergelenksproblematiken/Zahnstörungen

Bei derartigen statischen Abweichungen handelt es sich genaugenommen um vier kombinierte Faktoren:

Den Lotverlauf, die Seitausschwingung der Wirbelsäule, die Rotation der einzelnen Wirbelsäulenabschnitte und den Beckenshift.

Eine verbesserte Statik verringert ganz wesentlich die Grundbelastung der Wirbelsäule in den einzelnen Abschnitten d.h. im Bereich der Wirbelgelenke und Bandscheiben. Erreicht wird dieser Effekt u.a. durch einen Beinlängenaus-/angleich, Einlagen oder/und muskuläre Modifikation (spez. Sport, Dehnungsübungen, Krankengymnastik) . Dies geschieht häufig nicht sofort, sondern erfordert einige Zeit. Man muss sich vorstellen, dass diese „falsche“ Statik schon seit Monaten oder Jahren besteht, und die Beschwerden erst nachträglich entstanden sind.

Auch bereits bei Kindern und Jugendlichen sind Rückenschmerzen eine zunehmende Erscheinung unserer Zeit. Dies ist zum Teil Folge von Verkrümmungen und Fehlstatiken der Wirbelsäule, z.B. durch Beckenschiefstand, Beinverkürzungen und vor allem auch scheinbaren Beinverkürzungen. Solche Schiefhaltungen führen über die Jahre zu schweren Störungen und Verschleißerscheinungen im Bereich der Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenverschleiß, Verschleiß der Wirbelgelenke).

Wichtig ist auch eine Abklärung bei kieferorthopädischen Behandlungen. Insbesondere zu Beginn und nach Abschluss der Behandlung. Aber auch bei plötzlichen Veränderungen der Wirbelsäulenstatik im Verlauf der Behandlung.

Bei Skoliosen im Wachstum ist immer eine Abklärung des Zahn-/Kiefergelenkstatus angeraten.

Elektromyographie (EMG, Muskelfunktionsmessung)

Die Elektomyographie ist eine Methode bei der mit Elektroden die elektrische Muskelaktivität gemessen wird. Ähnlich wie bei einem EKG werden über Oberflächenelektroden die elektrischen Spannungen aufgezeichnet und anschließend ausgewertet. Hierbei können wir u.a. herausfinden, ob eine Erkrankung eine muskuläre oder nervliche Ursache hat. Im Rahmen von Muskelkraftbestimmung, können wir z.B. nach Operationen, muskuläre Ungleichgewichte nachweisen, die anschließend durch spezielle Therapien ausgeglichen werden. Auch nach Unfällen oder Traumata finden sich zum Teil deutliche, muskuläre Dysbalancen, die dann zu anderen Störungen führen können. Bei chronischen Wirbelsäulenproblemen zeigt sich zudem häufig eine veränderte Muskelspannung, die wiederum den Schmerz verlängern oder verstärken kann. Durch die Elektromyographie kann diese Störungsursachen erkannt, quantifiziert und dann spezifisch behandelt werden.

Die Messung verläuft völlig schmerzfrei und dauert meist nur weniger als 15min.
Ein Messablauf besteht aus 3 Schritten:
1. Ruhetonusmessung: Darstellung hypertoner und dysbalancierter Muskelpartien im Abgleich mit Referenzdaten.
2. Max. isometrische Kontraktion: Automatische Analyse von Muskelatrophien und Ansteuerungsdefiziten im Rechts-Links-Vergleich.
3. Funktioneller Test: Beurteilung koordinativer Defizite bei standardisierten Bewegungsabläufen

In dem anschließendem Gespräch bespreche ich mit Ihnen das Ergebnis der Untersuchung und erkläre Ihnen, falls erforderlich, wie Sie eine Verbesserung der Muskelansteuerung erreichen können.
Bei Auffälligkeiten ist es außerdem möglich den Therapieverlauf zu begleiten und ggf. anzupassen. Das erfolgreiche Erreichen der Muskelbalance kann durch eine erneute Messung verifiziert werden. Im weiteren Verlauf sind dann ggf. nur noch Kontrollen erforderlich.
Wenn sich durch die Therapien keine Muskelbalance erreichen läßt, muss nach weiteren Ursachen oder Störherden gesucht werden um eine „Beruhigung“ des Muskelsystems zu erreichen.

 

Hier ein Beispiel für die erfolgreiche Unterstützung der postoperativen Behandlung nach Kniespiegelung rechts.
Am 05.01.2016 Operation des re Kniegelenkes auf Grund einer traumatischen Innenmeniskusverletzung (Verletzung beim Kampfsport). Damals noch selbst operiert.
Bei der ersten EMG-Untersuchung am 11.02.2016 (5 Wochen nach der Operation) zeigt sich eine deutlich verringerte Innervation der rechten Seite:

Im weiteren Verlauf dann schon fast wieder Normalisierung der Untersuchung. Zu diesem Zeitpunkt schon seit längerer Zeit wieder vollständige Schmerzfreiheit und der Patient drängt auf eine vollständige Freigabe der sportlichen Aktivitäten, insbesondere seinem Kampfsport. 

Auf Grund der Tatsache, dass die Messung noch deutliche Asymmetrien aufweist und daher die Innervation der Muskeln noch nicht ausgeglichen ist, ist das Verletzungsrisiko, insbesondere bei (Wieder-)Aufnahme des Kampfsporttrainings zu groß. 

Somit muss noch das Training entsprechend angepasst werden und eine erneute Kontrolle vor vollständiger Freigabe der Belastung erfolgen. 

Daher erneute Kontrolle, auch mittels EMG, drei Wochen später. 

Nun findet sich eine Normalisierung des Innervationsmusters. Daher vollständige Freigabe der sportlichen Betätigungen, auch Kampfsport wieder uneingeschränkt möglich. 
Wäre die Freigabe drei Wochen früher erfolgt, hätte dies eine deutliche Erhöhung des Verletzungsrisikos bedeutet. – Nur drei Wochen später und die begleitenden Therapien haben den entscheidenden Unterschied gebracht! – Ohne die Unterstützung durch die EMG-Messungen wäre diese zeitgenaue Freigabe nicht möglich geworden. 

Gelenkschmiere/Knorpelkur (Hyaluron)

Hyaluronsäurepräparate werden in Arthrose geschädigte Gelenke gespritzt, um es zu schmieren und als „Stoßdämpfer“ zu wirken (sogenannte Viscosupplementation). Die derzeit verfügbaren Hyaluronsäuren unterscheiden sich in der Anzahl der notwendigen Injektionen (je nach Produkt 1, 3 oder 5 Injektionen). Ein direkter Zusammenhang zwischen der Anzahl der Injektionen und der Wirksamkeit besteht dabei nicht, so können Produkte mit weniger Injektionen durchaus wirksamer sein als Produkte mit mehr Injektionen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten in der Regel nicht.

Infusionen

Im Rahmen der Infusion werden dem Körper Substanzen über die Venen verabreicht. Dies können Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente, Vitamine und Osteoporose-Medikamente sein. Besonders in der Akutphase und bei empfindlichen Magen-Darm-Trakt ist die Infusionstherapie sehr hilfreich.

Kinesiotaping

Erfunden wurde diese Behandlungsmethode von dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase 1973. Er wollte damit seine Behandlungsergebnisse verbessern, indem er die Behandlung durch das Tape verlängerte. „Seine Hände sollten so noch länger am Patienten arbeiten können.“ Bei Sportverletzungen sollte nicht die Ruhigstellung der Gelenke, sondern die Mobilisation des Stütz- und Bewegungsapparates im Vordergrund stehen. Die Nachhaltigkeit der manuellen Behandlung sollte insgesamt erhöht und auch eventuelle Nebenwirkungen der chiropraktischen Behandlung vermindert werden.

Besonders Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzzuständen im Bewegungsapparat profitieren von der Kinesio Taping Methode. Dabei ist die Klebetechnik von entscheidender Wichtigkeit. Abhängig von der Kleberichtung und der Art des Tapings soll eine spannungssteigernde (tonisierende) oder spannungssenkende (detonisierende) Wirkung der Muskulatur erzielt werden. Zusätzlich kann das Tape mittels kinesiologischer Testung sehr genau geklebt werden.

Dabei wird die Bewegung des Patienten (durch das Tape) nicht einschränkt, sondern gefördert. In der Regel verbleibt das Tape für einige Tage auf der Haut. Der erwünschte, meist schnell eintretende Schmerzverlust, bleibt meist auch nach Entfernen des Tapes erhalten.

Im Allgemeinen werden die Wirkungsweisen des Kinesiotapes wie folgt beschrieben:

  • Die Muskelfunktionen verbessern
  • Zirkulationseinschränkungen beseitigen
  • Schmerzen lindern oder beheben
  • Die Gelenkfunktionen unterstützen

Laboruntersuchungen

Neben der körperlichen und apparativen Untersuchung zählen die Laboruntersuchungen zu einer weiteren,  diagnostischen Möglichkeit, bestimmte orthopädische Erkrankungen aufzudecken. Insbesondere im Rahmen der Abklärung einer möglichen rheumatologischen Erkrankung, oder zur Osteoporosebestimmung und der weiteren Osteoporosetherapie kommt dieses Verfahren zur Anwendung.

Hierzu zählen orthopädisch relevante Werte wie Vitamin D (und die 2 Untergruppen), Calzium, Parathormon, Vitamin B und Harnsäure. Aber auch bei wiederkehrenden Gelenkentzündungen werden Bestimmungen vorgenommen, die das Abklären von reaktiven Arthritiden, wie etwa einer Borreliose, möglich machen.

Magnetfeld / MBST - KernspinResonanzTherapie (KRT)

Die MBST-KernspinResonanzTherapie basiert auf dem Prinzip der Kernspinresonanz, bekannt von der MRT (Magnetresonanztomografie), die als diagnostisches Verfahren in der Medizin eingesetzt wird. Allerdings kommt bei MBST nur minimale Energie zum Einsatz, denn die Therapie zielt auf die einzelne Zelle und ihr biologisch-magnetisches Potenzial.

Was ist MBST KernSpin?

MBST Kernspin ist die therapeutische Nutzung der Kernspinresonanz. Die Technologie wurde direkt von der Kernspintomografie (MRT) abgeleitet.

Was bedeutet das? Was passiert bei der Therapie?

  • MBST ist das weltweit beste, nebenwirkungsfreie Therapieverfahren zur wirkungsvollen Behandlung von Gelenk- und Knochenerkrankungen (Arthrose und Osteoporose) sowie Stoffwechselstörungen im Knochenbereich.
  • Durch stimulierende Regenerationsimpulse werden gezielt gestörte Zellfunktionen im menschlichen Körper wieder in den Normalzustand versetzt.
  • Knorpel- oder Knochenzellen werden nachweislich und messbar zur Teilung angeregt.

Wie lange dauert die MBST?

  • Je nach der Schwere Ihrer Erkrankung zwischen 5 und 9 Behandlungsstunden, innerhalb von 2 Wochen.
  • Jeweils eine Behandlungsstunde pro Tag, ausschließlich dem Wochenende.
  • Wir empfehlen 6 Monate nach Therapiebeendigung zur Vorbeugung eine weitere Kurzbehandlung mit 3 Behandlungsstunden, um die Regeneration bei Ihrer Erkrankung weiter zu unterstützen und zu stabilisieren.

Wie lange hält der Therapieerfolg der MBST an?

In kontrollierten klinischen Studien wurde der Therapieerfolg der MBST über einen Zeitraum von 12 Monaten mit sehr guten Ergebnissen bewiesen.

Was bedeutet das für mich?

  • Sie sollten unbedingt 7 Tage vor und während der Therapie auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten, ca. 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag, damit die MBST ihre Wirkungsparameter voll entfalten kann.

Ist die MBST schmerzhaft?

  • NEIN, die Durchführung der MBST Therapie ist nicht schmerzhaft.
  • In seltenen Fällen kann eine kurzzeitige Schmerzverstärkung auftreten, die aber sehr schnell wieder abklingt. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Behandlung bei Ihnen anschlägt.

Ist die MBST gefährlich?

  • Nein, die MBST Therapie hat bislang keine Nebenwirkungen gezeigt. Seit Einführung der MBST ,also vor 10 Jahren, sind bislang keine Nebenwirkungen aufgetreten.

Welche Kontraindikationen gibt es bei der MBST?

  • Alle elektronischen Implantate im Behandlungsbereich, wie Insulin- oder Schmerzpumpen, Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren.
  • Weitere Kontraindikationen sind Schwangerschaft, bakterielle Entzündungen im Behandlungsbereich, Tumor- und Leukämieerkrankungen, HIV etc.
  • Ich habe implantierte Metallteile im Körper (Prothese, künstliches Gelenk, Metallnägel, – platten oder ähnliches, keine elektrischen oder elektronischen Implantate). Kann ich dennoch die Behandlung nutzen?
  • Ja, natürlich können Sie bedenkenlos durch uns die Behandlung durchführen lassen.

Neuraltherapie / Nerven(wurzel)blockaden

Nerven sind die Leitungen, die das Rückenmark mit den Endorganen (Muskel, Haut, Magen etc.) verbinden. Werden diese Nerven durch äußere Einflüsse gereizt, kommt es zunächst zu Schmerzen. Ein häufiger Ort dieser Reizung ist der Austritt der Nervenwurzel aus der Wirbelsäule. Ursachen sind z.B. knöcherne Einengungen oder Bandscheibenschäden. Durch diese Reizungen kommt es meist zu einem Anschwellen der Nervenwurzel. Gezielte Blockaden (Spritzen) mit geringem Cortisonzusatz führen zu einem Abschwellen und Schmerzreduktion.

Bei der Neuraltherapie werden Substanzen (Lokalanästhetika, Homöopathika) in schmerzenden Bereichen unter die Haut injiziert. Dies soll eine schmerzlindernde und entspannende Wirkung auslösen.

Neurologische Untersuchungen

Neurologische Untersuchungen werden nahezu immer schon im Rahmen der klinisch-orthopädischen Untersuchungen durchgeführt. Hierzu zählen neben dem Aufdecken von Schwächen/Lähmungen der Muskulatur, die Hautgefühlsbestimmung und Reflextestung auch die Beurteilung der Koordination. Sind weiterführende Untersuchungen notwendig, wie zum Beispiel die Messung der Nervenleitungsgeschwindigkeit (NLG), erfolgt die Überweisung zu einem neurologischen Facharzt.

Osteopathie

Osteopathie, (gr. Ostéon=Knochen und páthos=Leiden) ist ein manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept, das durch den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828–1917) zurückgeht. Laut Still können Störungen und Bewegungseinschränkungen der Faszien und Gelenke auch Symptome an anderen Organen und Körperregionen auslösen.

Die Osteopathie beruht auf 4 Prinzipien:

  • Der Mensch ist eine Einheit: Alle Teile des Körpers, der Geist und die Seele sind miteinander verbunden und stehen in einer Wechselbeziehung zueinander.
  • Der Körper kann sich selbst regulieren und heilen: Im Idealfall arbeiten alle Teile des Organismus harmonisch zusammen, das Immunsystem wehrt Krankheiten ab,
  • Verletzungen heilen wieder und irreparable Schäden werden kompensiert.
  • Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig: Fehlhaltungen etwa können allmählich zu anatomischen Veränderungen führen, Verletzungen oder Narben die Beweglichkeit von Organstrukturen einschränken.

Eine osteopathische Behandlung muss sich immer nach den ersten drei Prinzipien richten. Sie hat den gesamten Organismus im Blick, benutzt und mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers und verbessert durch das manuelle Behandeln einer Körperstruktur seine Funktion.

Osteoporosebestimmung

Bei einer Osteoporose verliert der Knochen an Dichte und wird dünn und brüchig. Als Folge daraus treten vermehrt Knochenbrüche (Frakturen) auf, welche bei normaler Knochendichte nicht eingetreten wären. Früher war man der Auffassung, daß nur alte Menschen an Osteoporose erkranken können. Dies ist aber ein Trugschluß, da etwa ab dem 35. Lebensjahr die Knochendichte langsam abnimmt. Das muß nicht unbedingt heißen, daß alle anschließend an Osteoporose leiden. Mit zunehmendem Alter und Bewegungsmangel kommt es jedoch zur Beschleunigung des Knochenabbaus. Insbesondere Frauen nach den Wechseljahren haben durch den plötzlichen Hormonabfall eine stärkere Neigung an Knochenmasse zu verlieren. Die Knochendichte wird mit einem speziellen, sehr strahlungsarmen Verfahren ermittelt, der sogenannten DXA-Messung. Hierbei wird die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule und der Hüfte bestimmt, also an den Orten, wo es sehr häufig zu osteoporosebedingten Knochenbrüchen kommt. Eine andere Möglichkeit ist die CT-gestütze Knochendichtemessung, diese wird heutzutage nur noch selten angewandt, zum einen, wegen der deutlich höheren Strahlenbelastung, zum anderen, weil sie nicht den Leitlinien der Osteologen entspricht. Neben der Bestimmung der Knochendichte sind natürlich Anamnese, körperliche Untersuchung und die radiologische Diagnostik (zumindest der Wirbelsäule), sowie die Bestimmung von speziellen Laborparametern wichtig. Die Ergebnisse werden bewertet, ausgewertet, um daraus Schlüsse für die Therapie zu ziehen. Die DXA-Messung ist hier in der Praxis nicht möglich, aber es gibt eine enge Kooperation mit einer anderen, orthopädischen Praxis, wo diese Messung unkompliziert möglich ist. Die Terminierung für eine deratige Messung ist zeitnah möglich, die Praxis selber ist ca. 3 km entfernt. Anschließend werde ich mit Ihnen das Ergebnis der Messung besprechen und gemeinsam mit Ihnen die weiteren Schritte einleiten.

Osteoporosebestrahlung

Der Begriff „Bestrahlung“ hat nichts mit Röntgenstrahlung zu tun, da es sich bei der Behandlung um eine therapeutische Magnetfeldbestrahlung handelt.  Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik „MBST“.

Pedographie

Pedographie (Podometrie, Fußdruckmessung)

Die Pedographie, oder auch Fußdruckmessung genannt, ist die digitale Darstellung der Druckbelastung Ihres Fußes. Hieraus errechnet ein Programm die Form einer orthopädischen, individuellen Einlage. Beim Tragen dieser Einlagen kommt es zur Korrektur Ihrer Fußstellung oder gar Ihrer Körperstatik. Häufig wird die bei Sportlern oder bei Beschwerden im Vorfuß (Metatarsalgie) oder unter der Ferse (Fersensporn/Plantarfasziitis) angewendet. Optimaler ist es jedoch, die Therapie zu beginnen, ggf. sogar Einlagen zu verordnen und anzupassen, bevor Schäden überhaupt auftreten.

Hier sieht man einen deutlichen Unterschied der Belastung zwischen der rechten und der linken Fusssohle. Ziel wäre hier über die Veränderung der Statik, Veränderung der Fussmuskelaktivierung oder ggf. eine Einlagenversorgung eine ausgeglichene Belastung der Füße zu erreichen.
„Wenn das Chassis schon verzogen ist, wie soll dann der Rest funktionieren?“

Röntgendiagnostik

Beim Röntgen werden im wesentlichen die Knochen und Gelenksverhältnisse erfasst. Außer den üblichen Standardröntgenaufnahmen werden auch Spezialaufnahmen wie z.B. Funktionsaufnahmen von Gelenken angefertigt. Vor vielen Jahren hat die Praxis die Umstellung zum digitalen Röntgen vorgenommen. Dadurch sind viele Vorteile eingetreten: Die Entwicklung der Röntgenbilder ist deutlich vereinfacht worden – das freut die Helferinnen. Bei der herkömmlichen Entwicklung der Röntgenbilder wurden recht viele Chemikalen benötigt – dies ist durch die digitale Verärbeitung völlig weggefallen – das freut vorallem die Umwelt. Darüberhinaus ist die Strahlenbelastung sehr viel geringer und die Auflösung der Bilder deutlich besser als beim konventionellen Röntgen, das bedeutet bessere Diagnostik und wenigere Gefahren durch die Diagnostik – das freut den Patienten und mich als Arzt. Konventionelles Röntgenbild der Halswirbelsäule Aber wie in allen Bereichen gibt es stetig Bemühungen zur Verbesserung. Dies ist auch für den Bereich Röntgendiagnostik eingetreten. Als neue Dimension des Röntgen gibt es nun das Cone-Beam-Computer-Tomographie-Verfahren (CBCT). Dabei konnte die Strahlenbelastung nochmals deutlich reduziert werden, aber die Darstellung der Knochen jetzt in allen 3 Dimensionen möglich. Bisher nur für die Extremitäten, Kopf, Kiefergelenke und obere Halswirbelsäule möglich – es soll aber in einigen Jahren für den gesamten Körper möglich sein. Seit dem 11.08.2022 ist diese neue Art des Röntgens auch hier möglich.

Säuglingsultraschall

Die Hüftreifung ist ein, bei der Geburt noch nicht abgeschlossener Prozeß. Je nach Reifungszustand spricht man von einer verzögerten Hüftreifung oder Dysplasie. Mit dem Hüftultraschall kann man im Säuglingsalter die Hüftreifung bestimmen, da die meisten Knochen zu diesem Zeitpunkt noch aus Knorpel bestehen. Die vorgeschrieben Hüftuntersuchung findet im Rahmen der U3 (zwischen 4.und 5. Lebenswoche) statt. Bei familiärer Häufung oder dem Verdacht auf eine Reifungsverzögerung ist es sinnvoll, schon vor der U3 die Hüftreifung zu untersuchen. Je früher eine derartige Veränderung festgestellt wird, desto früher kann die notwendige Therapie eingeleitet werden. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit der vollständigen Ausheilung erhöht und die Therapiedauer verkürzt.

Schmerz- und entzündungshemmende Therapie

Diese Therapie beruht auf Hemmung der körpereigenen Entzündungsreaktion durch Ausschüttung von Entzündungsmediatoren. Hierzu zählen die klassischen entzündungshemmenden NSAR (Ibuprofen, Diclofenac etc.) und Cortisonpräparate.

Sensomotorische Einlagen

Sensomotorische Einlagen behandeln die Ursachen, nicht die Symptome, Ihrer Beschwerden

Ursache und Wirkung gesundheitlicher Problemen des Haltungs- und Bewegungsapparates liegen oft weit auseinander. Fehlstellungen oder die schwache Muskulatur der Füße können eine Vielzahl von negativen Auswirkungen haben.

So gelten Rückenschmerzen bereits seit Jahren als die Volkskrankheit Nummer eins. Die Ursachen dieser und auch ähnlicher Beschwerden liegen bei ca. 80 % der Patienten nicht in den Knochen, sondern meist in Funktionsstörungen der Muskeln. Nackenschmerzen sind häufig in der Fehlstellung der Füße, insbesondere in geschwächten und abgeflachten Fußgewölben begründet. Viele Menschen kompensieren dies mit der typischen Nacken- und Kopfschiefhaltung. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht im Bewegungsapparat. Die Folge können Verhärtung und Schmerzen in der Nackenmuskulatur sein.

Schmerzen werden oft nur mit Medikamenten behandelt. Dabei wird zwar das Schmerzsymptom kurzfristig ausgeschaltet, die Schmerzursache aber nicht beseitigt. Sensomotorische Einlagen behandeln gezielt die Ursachen der Probleme, nicht nur deren Symptome – praktisch ohne Nebenwirkungen.

Nach einer Patientenbefragung der Gesellschaft für Haltungs- und Bewegungsforschung e.V. (GHBF) spüren 78% der MEDREFLEXX-Anwender eine deutliche Verringerung ihrer Schmerzen.

Sensomotorische Spezialeinlagen nutzen das Prinzip der Sensomotorik:

MEDREFLEXX Spezialeinlagen stimulieren und aktivieren die Fußmuskulatur gezielt. Damit wird diese entkrampft, ausbalanciert und schmerzfrei.

Neun individuell angepasste prall elastische Polster nutzen das Prinzip der Sensomotorik. Schritt für Schritt stimulieren sie die Rezeptoren der Fußsohle. Je nach Symptom und Notwendigkeit werden dabei die Muskeln in eine erhöhte Spannung gebracht und die muskuläre Balance im Fuß verbessert. Das menschliche Gehirn ist dazu in der Lage neue Bedingungen schnell zu erfassen und speichert diese neuen Bewegungsabläufe sowie die Aktivierung der entsprechenden Muskelgruppen.

Mit Hilfe der Einlagen entsteht ein Lernprozess der die gesunde Bewegung wieder neu entdeckt. Dies führt zu besserer muskulärer Balance, verändert die Haltung und trägt zur Bekämpfung von Schmerzen bei, die durch falsche Haltung ausgelöst werden. Der Körper befindet sich wieder im Lot, Fehlstellungen der Fußknochen werden korrigiert und das natürliche „Fundament des Körpers“ gestärkt.

 

Die individuelle Anpassung der Einlagen durch den behandelnden Arzt sorgt für die ganzheitliche, gezielte Wirkung auf die Fußmuskeln.

Diagnose durch Sensomotorik-Experten:
Mehr als drei Viertel aller Patienten einer orthopädischen Praxis leiden unter funktionellen Störungen der Muskelspannung vom Fuß zum Kopf. Sensomotorische Spezialeinlagen verbessern die Fußmuskelfunktion: Muskelverspannungen und Schmerzen im Bewegungsapparat lösen sich auf und eine balancierte, zentrierte Körperhaltung kann wieder hergestellt werden. Die Grundlage der Einlagenversorgung ist die Analyse der Muskelfunktion, Statik und Motorik des Patienten durch einen spezialisierten Arzt.

Die Diagnose und Verlaufsuntersuchungen:

Mit Hilfe ganzheitliche Muskelfunktionstests erkennt Ihr behandelnder Sensomotorik-Experte vorhandene Funktionsfehler. Spezielle Meßsysteme und bildgebende Untersuchungsmethoden unterstützen die Diagnostik und weisen im Laufe der Therapie die Wirksamkeit der Einlagenversorgung nach.

Pedobarographie:

Pedobarographie = Sensoren stellen die Messwerte der Fußdruckmessung als Farbcode oder als dreidimensionales Druckgebirge dar.
Die Pedobarographie, auch Fußdruckmessung genannt, stellt die Belastung des Fußes über die Auftrittsfläche der Fußsohle dar. Durch sensorische Druckmessung werden die individuellen Fußbelastungspunkte und deren Verteilungsmuster genau dargestellt. Bei der sensomotorischen Einlagenversorgung können somit Druckentlastungszonen präzise bestimmt werden.

Die sensomotorische Einlagenversorgung lässt eine gezielte Druckentlastung und Stimulierung der Fußmuskulatur zu.

 Die Elektromyographie (EMG) ist eine elektrophysiologische Methode zur Messung von Muskelspannungen. Die Abbildung zeigt eine Messung der für Kiefergelenksfehlfunktion typischen Muskeln. 
Die EMG-Messung kann zum Beispiel die erfolgreiche Veränderung der Spannung der Kaumuskulatur durch das Tragen von Sensomotorischen Einlagen nachweisen. 

3D-Wirbelsäulenvermessung = dreidimensionale Wirbelsäulenvermessung 
Die dreidimensionale Wirbelsäulenvermessung bildet strahlungsfrei die Körperhaltung ab. Das Messsystem erfasst Funktionszusammenhänge zwischen Kopfhaltung, Rumpf, Becken und Füßen. 

Veränderungen der Körperhaltung durch sensomotorische Einlagen sind damit wissenschaftlich nachweisbar. 

Stosswellentherapie (ESWT)

Radiale und fokussierte Stoßwellentherapie

Die (begleitenden) Therapien mit Stoßwellen kommen bei länger bestehenden Beschwerden zum Einsatz. Hierbei sind Stoßwellen kurze Schallimpulse von hoher Energie.
Bereits in den 80er Jahren wurden Stoßwellen zur Zertrümmerung von Nieren- und Gallensteinen eingesetzt.

Zum Ende der 80er Jahre wurden dann erste Erfahrungen im orthopädischen Bereich gesammelt. Es wurde festgestellt, dass nicht heilende Knochenbrüche (Pseudarthrosen) durch die Behandlung mit Stoßwellen schneller zur Ausheilung gebracht werden konnten. Hierbei regten die Stoßwellen die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) an. Somit konnte erstmals die knöcherne Durchbauungen von Brüchen ohne Operation erreicht werden.

Im weiteren Verlauf wurde die Behandlungsmethode auch in anderen Bereichen der Orthopädie implementiert. Da diese Stoßwellen von außen auf den Körper einwirken, wird die Therapie als „extrakorporale Stoßwellentherapie“ kurz: ESWL bezeichnet.

Im Rahmen der (fokussierten) Stoßwellentherapie werden Druckimpulse auf einen schmerzenden Bereich fokussiert. Hierbei wird ein Prozess aktiviert, welcher die Selbstheilung des Körpers anregt. Durch diesen Effekt kann es nach der Behandlung zu einer vorübergehenden Schmerzverstärkung kommen.
Klassische Indikationsbereiche sind Kalkschulter, Fersensporn/Plantarfasziitis, Tennisellenbogen und nicht heilende Knochenbrüche. Diese Erkrankungen gelten inzwischen als wissenschaftlich nachweisbar geeignet für die Therapie mit der Stoßwellentherapie.
Zahllose Operationen von Erkrankungen am Bewegungsapparat konnten so erfolgreich vermieden werden.

Tendinopathien:

  • plantare Fasciitis mit oder ohne Fersensporn
  • Achillodynien
  • radiale Epicondylopathie („Tennisellbogen“)
  • Tendinosis calcarea der Schulter („Kalkschulter“)
  • Patellaspitzensyndrom („Jumper`s knee“)
  • Bursitis trochanterica, Greater trochanteric pain syndrom (GTPS)

Knochenpathologien:

  • verzögerte und nicht heilende Knochenbrüche (Pseudoarthrosen)
  • Ermüdungsbrüche, Stressfrakturen
  • frühe Stadien der avaskulären Knochennekrose
  • frühe Stadien der Osteochondritis dissecans (OD) nach Wachstumsabschluss

Pathologien der Haut:

  • Wundheilungsstörungen unterschiedlicher Genese
  • Verbrennungen (nicht zirkumferent)

Tendinopathien:

  • Tendinopathien der Rotatorenmanschette ohne Verkalkungen
  • ulnare Epicondylopathien („Golferarm“)
  • Adduktoren Syndrom
  • Pes anserinus Syndrom
  • Peronealsehnen Syndrom
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Tendinopathie der Tibialis anterior Sehne
  • Tendinopathie der Tibialis posterior Sehne
  • Tendinopathie der Flexor hallucis longus Sehne

Pathologie der Muskulatur

  • myofasciales Syndrom
  • Verletzung ohne Kontinuitätsunterbrechung

Knochenpathologien:

  • Knochenmarködem unterschiedlicher Genese
  • Morbus Osgood Schlatter
  • frühe Stadien der Osteochondrosis dissecans (OD) vor Wachstumsabschluss
  • Spastizität unterschiedlicher Genese
  • frühe Stadien der Arthrose
  • Polyneuropathie unterschiedlicher Genese
  • Carpal Tunnel Syndrom (CTS)
  • Frühstadien der Dupuytren`sche Kontraktur
  • Morbus Ledderhose
  • Tendovaginitis stenosans de Quervain
  • schnellender Finger
  • Lymphödem
  • ischämischer Herzmuskel (extrakorporal/endokorporal)
  • periphere und zentrale Nervenläsionen
  • Pathologien des Rückenmarkes und des Gehirns
  • Calcinose der Haut
  • Pathologien des Kiefers und Zahnhalteapparates

Ultraschall (Sonographie)

Mit der Sonographie können Weichteile, z. B. Sehnen, Muskeln, Schleimbeutel und Gefäße sowie Gelenkflüssigkeit dargestellt werden. Für die Infiltration in einige Gelenke ist dies eine gute, zusätzliche Hilfe, um das Gelenk zielsicherer zu treffen. Darüber hinaus kann bei Säuglingen der Entwicklungsstand der Hüftreifung früh erfasst werden und eine eventuell notwendig Therapie frühzeitig eingeleitet werden. In den letzten Jahren hat sich die Untersuchungsmethode weiterentwickelt. Nun können, besonders bei Kindern, Knochenbrüche (Frakturen) zum Teil auch ohne Röntgen (also ohne Röntgenstrahlung) diagnostiziert werden. Teilweise ist dies auch noch bei Erwachsenen möglich.